Dokumente digitalisieren – die Papierflut reduzieren mit einem Doxie Scanner


Die allermeisten Dokumente braucht man nicht in physischer Form. Für die meisten von uns würden wahrscheinlich ein paar Ordner ausreichen um alle wichtigen Dokumente aufzubewahren. Wenn Sie Ihre Papierflut reduzieren wollen, erfahren Sie hier wie es am einfachsten und schnellsten geht.

Ein paar Dinge vorab

Wenn man Dokumente digitalisiert und die Originale dann wegschmeißt, braucht man unbedingt eine sichere und geordnete Archivierung. Man sollte die Dokumente vernünftig benennen und so abspeichern, dass man sie schnell wieder findet. Auch eine regelmäßige Datensicherung ist ein Muss, denn jede Festplatte gibt irgendwann einmal ihren Geist auf.

Achtung: Nur weil man seine Papiere digitalisiert, heißt das nicht, dass man nun jeden Schmarren scannen sollte. Sonst hat man sehr schnell einen digitalen Saustall beieinander. Dieser ist zwar angenehmer als der physische, aber immer noch eine unnötige Last.

Der Scanner

Am besten geht es mit einem Doxie Scanner. Mit einem handelsüblichen Flachbettscanner ist die ganze Prozedur des Digitalisierens viel zu umständlich. Mit seiner Lebenszeit sollte man sorgfältig umgehen.

Ich benutze den Doxie Go SE. Weitere Informationen (Preis, Ausstattung, Varianten usw) und Amazon-Kundenbewertungen gibt es hier*.

Doxie Go SE beim Scannen einer A4 Seite

Der Scanner hat einen tauschbaren Akku und kann ohne Computer und ohne Kabel überall benutzt werden. Gespeichert werden die Scans auf einer SD Karte. Wenn man mit dem Scannen fertig ist und die Dokumente oder auch Fotos auf den Computer laden will, braucht man den Doxie Scanner nur über ein USB Kabel am Rechner anzustecken. Alternativ kann man auch die Speicherkarte entnehmen und in ein Kartenlesegerät stecken. Mit der mitgelieferten Software kann man die Scans noch ein bisschen bearbeiten (zuschneiden, drehen, mehrere Seiten zu einem Dokument zusammenfassen…) und anschließend abspeichern.

Die mitgelieferte Software ist sehr einfach und auf das Wesentliche beschränkt.

Für die Bedienung des Doxie Go SE braucht man tatsächlich nur einen einzigen Schalter! Mit ihm kann man ein- und ausschalten bzw zwischen 300 und 600 dpi Auflösung umschalten. Geladen wird der Akku über die USB Buchse, die auch zur Datenübertragung benutzt wird. Die Software beschränkt sich zum Glück auf das Nötigste. Einziges Manko an dem Produkt ist meiner Meinung nach, dass die Scan-Software derzeit nur für Windows und Mac erhältlich ist. Als Dateiformate stehen JPEG, PDF, PNG und BMP zur Verfügung.

Scannen Schritt für Schritt

1. Scanner einschalten
2. Dokument/Foto mit der zu scannenden Seite oben am Einzug-Schlitz ansetzen
3. Dokument wird automatische eingezogen und gescannt
4. Eventuell Rückseite scannen
5. Gerät ausschalten

Abspeichern der Dokumente Schritt für Schritt

1. Scanner mit dem mitgelieferten Kabel an Computer anschließen
2. Doxie Software starten
3. Scanner einschalten
4. Auf Import klicken
5. Doppelklick auf den Namen und vernünftig benennen
6. zu speichernde Dokumente markieren (Strg Taste gedrückt halten)
7. Auf Speichern klicken
8. Dateiformat wählen
8. Speicherort wählen
9. Auf Speichern klicken

Doxie Go SE – Lieferumfang

Das Gerät kommt in dieser Schachtel
Als Zubehör gibt es eine Kurzanleitung, ein Pflegetuch und eine Test-Seite zum Scannen.
Zum Scanner wird eine USB Kabel und eine 8GB SD Karte (Class 10) mitgeliefert.
Der Akku ist (wie es sich gehört) nicht fest verbaut und kann bei Bedarf getauscht werden.
Vor dem Betrieb müssen noch ein paar Pickerl entfernt werden… Der Akku war bei meinem Gerät bei Erhalt bereits geladen.

Weiter Informationen

Weitere Informationen (Preis, Ausstattung, Varianten usw) und Erfahrungsberichte gibt es hier*. Auch die offizielle Herstellerseite ist einen Besuch wert, da sie ohne unnötiges Blabla daherkommt und wertvolle Informationen bietet.

Befreien Sie sich vom Papier-Ballast und finden Sie zukünftig Dokumente und Fotos schneller!

Dewim

Ein einfaches, auf das wichtigste reduziertes Leben ist schöner! Davon ist der Autor überzeugt. Mit den Beiträgen auf seiner Internetseite Dewim.de will er Anregungen zu mehr Schlichtheit geben.

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