Schneidbrett Pflege – so mache ich es


Ich bin ein Freund davon auch unscheinbaren Alltagsgegenständen Aufmerksamkeit zu widmen und ihnen die nötige Pflege zukommen zu lassen. Diesmal zeige ich wie man Schneidbretter wieder „frisch“ machen kann. Es geht nicht nur um die Optik sondern auch um die Hygiene.

Ich beginne damit die Oberflächen abzuschleifen. Für die ebenen Flächen benutze ich meinen Fein Multimaster*. Für Rundungen und schwer erreichbare Stellen nehme ich Schleifpapier. Man kann auch die ebenen Flächen einfach mit Schleifpapier bearbeiten wenn man keinen Oszillierer hat. Das ganze mache ich bis Kratzer und Einschnitte nicht mehr sichtbar sind und die Flächen glatt und eben sind. Mit Druckluft reinige ich das Jausenbrett dann um möglichst viel von dem Schleifstaub zu entfernen. Danach gibt es eine gründliche Reinigung mit warmen Wasser. Nach dem Trocknen lasse ich die Bretter noch mit einem Öl ein. Einfach ein Tuch in Öl tränken und das Brettl damit großzügig einreiben. Ich benutze reines Leinöl* – keine Leinölfirnis, da ich mir nicht sicher bin ob die Zusätze sonderlich gesund sind. Nach einer kurzen Trockenzeit kann das Brett wieder benutzt werden.

Ein neues Schneidbrett kostet zwar nicht die Welt und die Pflege braucht etwas Zeit, trotzdem empfinde ich die Schneidbrett Pflege als sinnvolle Tätigkeit.

die drei Schneidbretter vor der Behandlung
Abschleifen mit dem Oszillierer. Es geht natürlich auch einfach mit Schleifpapier!
Rundungen und schwer erreichbare Stellen bearbeite ich mit Schleifpapier
Nach dem Waschen und Trocknen wird „geölt“. Ich benutze dafür normales, essbares Leinöl.
Hier das fertige Jausenbrett. Eine gute optische und hygienische Verbesserung, wie ich finde.

Dewim

Ein einfaches, auf das wichtigste reduziertes Leben ist schöner! Davon ist der Autor überzeugt. Mit den Beiträgen auf seiner Internetseite Dewim.de will er Anregungen zu mehr Schlichtheit geben.

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